Ein Roadtrip in den Westen Österreichs mit Manuela Mandl

Auf der Suche nach Pulver am Ende des Jahres. Begleitet und fotografiert von Mikaela Hollsten.

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Es ist ein harter Winter. Vielleicht hat er dieses Jahr auf Grund der klimatischen Verhältnisse den Namen Winter gar nicht verdient. Ein Grossteil der Alpen sind Grün und Braun bis weit hinauf. Aber es gibt immer Wege um in den Schnee zu entkommen.
Also, was macht man, wenn man sich nach Powder sehnt? Man sucht ihn, checkt Webcams und Daten von Wetterstationen. Dann greift man sich die Region mit der "dicksten" Schneelage und begibt sich auf eine Expedition. Fünf Tage lang waren Manu und Mikki unterwegs, suchten Powder, fotografierten und entkamen so ihrem Alltag.
Die Beiden mussten hoch hinaus auf Ihrer Suche nach dem weissen, leichten Zeug. Auf einigen Hängen mit Nord-Ost Ausrichtung, wo kein direkter Windeinfluss war, wurden sie fündig. Beim Mittagessen im stahlenden Sonnenschein wurden mögliche und unmögliche Lines auf der anderen Talseite diskutiert. Direkt rechts vom Face wo der Freeride Worldtour Qualifier stattfindet sahen die beiden einen etwas steileren Hang, der an diesem Tag sicher und witzig zu befahren war. Was für ein erster Tag!

Die Mission führt weiter mit den Splitboards in eine eher touristische Region, entlang der Sivretta Hochalpenstrasse. In Ischgl fanden die Mädels weitere schöne Windlippen zum absurfen. Das Resort ist riesig, und es gibt unzählige Möglichkeiten abseits der Pisten unterwegs zu sein. Am Ende verwendete das Turismusbüro von Ischgl noch ein Foto von Manu und Miiki für ihren Neujahrs-Gruss, und die beiden wurden für ihre "Arbeit" belohnt. Die letzten beiden Tage verbrachten die Beiden dan in Montafon. Dort gibt es viele powderhungrige Einheimische, was es nicht ganz einfach machte unverspurte Hänge zu finden. Ein paar Hänge weiter hinten im Tal warteten aber dann doch noch ein paar steile, und unverspurte Abfahrten und Sprünge und die Suche nach Powder war entsprechend erfolgreich. Quelle: manuelamandl.com

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